Menschen in Trauer umfassend unterstützen

Menschen in Trauer umfassend unterstützen

Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag und der Volkstrauertag sind die vier Gedenktage im November (auch „Totenmonat“ genannt). Die Feiertage haben zwar eine unterschiedliche Geschichte, jedoch alle den gleichen Sinn: Es sind Tage des Erinnerns und der aktiven Trauer für Angehörige und Freunde.

Für viele Menschen, welche jemanden verloren haben, beginnt mit der dunklen Jahreszeit auch wieder eine Zeit in der das tiefgreifende Gefühl der Trauer zunimmt. Eine Zeit in der die Gedanken an den Verstorbenen verstärkt wahrgenommen werden, eine Zeit des Erinnerns. Ein Trauernder bleibt zurück mit vielen Fragen und weiß oft nicht, wie er mit diesem Schmerz, dem Verlust und der eigenen Trauer umgehen soll. Aber auch betroffene Freunde und Angehörige fühlen sich dabei häufig mit ihren unterschiedlichen Gefühlen alleine gelassen.

Um Menschen in der Verarbeitung der Trauer begleiten und nachhaltig unterstützen zu können, hat die Bernburgerin Nancy Föhse eine besondere TrauerBox neu entwickelt.

Das Herzstück der TrauerBox ist das Buch „Trauer Verstehen & Ausdrücken“, welches Hinterbliebene nicht nur für den ersten Augenblick, sondern über einen langen Zeitraum in der Trauerzeit begleitet. Menschen in Trauer fällt es meist schwer, lange zu lesen und sich zu konzentrieren. Die Suche nach wichtigen Informationen und Hilfestellungen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer ist oft mühsam und zeitraubend. Dieser Aspekt wurde im Buch berücksichtigt. Fünf in sich abgeschlossene Kapitel ermöglichen es Betroffenen, Anregungen und Hilfestellungen zu verschiedenen Zeitpunkten in der Trauer zu erhalten.

„Nach dem Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene nichts mehr wie es war. Trauernde Menschen kommen mit dem Verlust in viele belastende und schmerzliche Situationen. Trauer ist zudem auch keine Angelegenheit von wenigen Tagen. Eine Zeit in der Hilfestellung und Unterstützungsangebote sehr wichtig sind. Im Buch werden Hilfen für die Zeit des Abschieds zu Hause, im Hospiz oder in einer Pflegeeinrichtung, für die Bestattung und für die wichtige Trauerzeit vorgestellt. Weiterhin werden Hilfestellungen für das erste Trauerjahr gegeben.“ – berichtet Nancy Föhse.

In der Trauerarbeit ist es wichtig Erinnerungen zu bewahren, dieser Aspekt wird im Konzept der TrauerBox berücksichtigt. So beinhaltet die Box neben dem Buch auch individuell gefertigte Begleitgegenstände. Dazu zählen ein Aufbewahrungssäckchen, ein Tagebuch, Lichttüten, ein Trauerstift, ein Ballon sowie ein genähtes Herz aus Naturstoff.
Anregungen zu den Gegenständen, welche es ermöglichen eine eigene, ganz persönliche Form des Erinnerns zu finden, werden im Buch vorgestellt wobei das gesamte Familienbild berücksichtigt wird.

Trauer ist immer individuell

Eine weitere Besonderheit der TrauerBox ist die Möglichkeit der individuellen Gestaltung, welche durch Freunde oder durch Hinterbliebene selbst erfolgen kann. So entsteht für jeden Trauernden eine ganz persönliche Erinnerungsschatzkiste, welche sich mit der Zeit genau wie der Trauerschmerz verändern kann. Dadurch wird die TrauerBox während der Trauerzeit zu einem wichtigen persönlichen, nachhaltigen und, vielleicht für immer, bleibenden Erinnerungsstück.

Oft sind es Freunde und enge Familienangehörige, welche die Anfragen zur TrauerBox stellen. Sie sind auf der Suche nach einem Geschenk, das auf eine besondere und nachhaltige Art, die Anteilnahme in der der Trauerzeit vermittelt. So ein Geschenk ist die TrauerBox, welche sich konzeptionell auch weiterentwickeln wird. Seit Neustem gibt es auf der Webseite durch die Zusammenarbeit mit der deutschen Lyrikerin Roswitha Bloch, die Möglichkeit die TrauerBox mit persönlichen Worten und Zitaten zur Trauer zu individualisieren oder die Box z.B. mit den eigenen Beileidsbekundungen persönlich zu gestalten und direkt zu versenden.

Das Konzept der TrauerBox unterstützt auch die Arbeit von Trauerbegleitern, Allgemein-Medizinern, Fachärzten für Palliativmedizin, Hospiz-Einrichtungen, Psychologen und Bestattern, da die Konzeption in enger Zusammenarbeit genau mit diesem Personenkreis erstellt wurde.

 Mit Spenden den Helfern helfen

Die Entwicklerin der TrauerBox plant künftig von jeder verkauften Box einen Teil des Erlöses an Hospize und Palliativverbände zu spenden. Diese unterstützen mit ihrer täglichen Arbeit schwerstkranke und sterbende Menschen in Deutschland sowie dessen Angehörige. Damit möchte sich die Autorin ein Stück weit für die eigene Unterstützung in ihrer schwersten Zeit bedanken und einen Beitrag leisten, um möglichst vielen Menschen in ihrer Trauerzeit wichtige praktische Informationen und nachhaltige Hilfe zu bieten.